Stadtgeschichtliches Museum Wismar mit neuem Angebot „Time Travel“

Neues aus den Regionen

| Nr. 32

Digitale Zeitreisen ins 16. Jahrhundert anlässlich des Internationalen Museumstages möglich

Zum Internationalen Museumstag entführt das Museum digital ins 16. Jahrhundert © TZ Wismar, Christoph Meyer

Anlässlich des Internationalen Museumstages am 16. Mai weist das Stadtgeschichtliche Museum Wismar unter dem Titel „Time Travel“ auf ein neues museumspädagogisches Angebot hin, das Interessierten nach Öffnung des Tourismus im Nordosten zur Verfügung steht. Hinter dem Namen verbirgt sich eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert, die darauf abzielt, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander zu verbinden, um über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu sprechen. Dafür beleuchtet das Museumsteam die Geschichte der flämischen Teppichweber, die im 16. Jahrhundert nach Wismar kamen und vom Wismarer Rat bei ihrem Neubeginn unterstützt wurden. Thematisiert werden die Herausforderungen für beide Seiten – sowohl für die Stadtbevölkerung als auch für die Ankommenden. Das Angebot richtet sich an Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe sieben und aufwärts und ist darüber hinaus auch als teambildende Maßnahme geeignet. Teilnehmer können im Rahmen der Zeitreise in Kostüme schlüpfen. Entstanden ist das Angebot im Rahmen des EU-Projektes „Crossroads in History“, in dessen Rahmen sich Museen im baltischen Raum für zukunftsgewandte Wissensvermittlung einsetzen. Das Projekt wurde außerdem durch die Kulturstiftung des Bundes gefördert. Zum Internationalen Museumstag werden Videoclips vorgestellt, die auf unterhaltsame Weise auf das neue Angebot hinweisen und Wismar im 16. Jahrhundert aus verschiedenen Perspektiven vorstellen.
Weitere Informationen: https://www.museumstag.de/programm/digital/, https://www.wismar.de/Tourismus-Welterbe/Veranstaltungen/Veranstaltungskalender/Digitale-Zeitreisen-ins-16-Jahrhundert-zum-Internationalen-Museumstag-.php?object=tx,2634.4.1&ModID=11&FID=2634.12158.1&NavID=2634.172&La=1&sfort=1&sfreg=1&bn=1

Quelle: Mecklenburg-Vorpommern