Drittes erfolgreiches Jahr für den Bündner Tourismus


 

3,21 Millionen Mal haben Herr und Frau Schweizer im vergangenen Jahr in Graubünden übernachtet. Die Heimat von Gian und Giachen, der beiden Kultsteinböcke aus der Tourismuswerbung, ist und bleibt damit die beliebteste Ferienregion der Schweizerinnen und Schweizer im Inland. Nicht einmal im Rekordjahr 2008 oder zu Beginn der Neunzigerjahre wurden mehr Übernachtungen mit Schweizer Gästen gezählt. 

Insgesamt wurden 2019 in Bündner Hotel- und Kurbetrieben 5,26 Millionen Logiernächte registriert, was einem Plus von 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Graubünden liegt mit diesem Ergebnis über dem Schweizer Durchschnitt von plus 1,9 Prozent.

Mehr Gäste aus Deutschland und den Benelux-Staaten

Die Zahl der Gäste aus Deutschland, dem für Graubünden wichtigsten Auslandmarkt, konnte im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Prozent leicht gesteigert werden. Dies, obschon der Schweizer Franken gegenüber dem Euro seit dem Sommer 2019 deutlich erstarkt ist. Insgesamt wurden 845’242 Übernachtungen von deutschen Gästen verzeichnet. Auch in den Niederlanden, in Belgien und in Luxemburg scheint Graubünden wieder bedeutend häufiger erste Wahl zu sein: 2019 gehen 214’809 Logiernächte zurück auf Gäste aus den drei Benelux-Ländern.

Ebenso Grund zur Freude ist die weitere Zunahme von Logiernächten im Jahr 2019 von Gästen aus den Fernmärkten wie die USA (plus 9,1 Prozent gegenüber Vorjahr) und China (plus 10,6 Prozent gegenüber Vorjahr). Graubünden Ferien ist mit Partnerhotels in den Fernmärkten China und GCC aktiv und wird ab diesem Jahr auch in den USA präsent sein. Für 2020 müssen die Wachstumsprognosen für China aufgrund der Reiseeinschränkungen nach Ausbreitung des Corona-Virus jedoch nach unten korrigiert werden. Offen ist zudem, wie sich der Brexit auf den Tourismus auswirken wird; 160’355 Logiernächte waren 2019 britischer Herkunft.

2020 mit Fragezeichen

«Die Jahreszahlen sind auf gute Rahmenbedingungen zurückzuführen und krönen die Leistung der Bündner Tourismusbranche», zieht Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien, Bilanz. Die aktuelle Lage verfolgt er allerdings aufmerksam. Schliesslich sei der Tourismus nebst dem Wetter auch stark von internationalen Entwicklungen abhängig. Die Branche habe allerdings gerade in jüngerer Zeit bewiesen, dass sie in der Lage sei, Herausforderungen zu meistern. «Wir sind heute im Handeln gestärkt», sagt der GRF-CEO.

 

Graubünden Ferien

Martin Vincenz, CEO
martin.vincenz@graubuenden.ch
Tel. +41 (0)81 254 24 57



Quelle: https://www.graubuenden.ch/medienmitteilungen

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